
Die Levermann-Strategie hat sich als eines der bekanntesten quantitativen Ansätze zur Aktienauswahl etabliert. Sie kombiniert klare Regeln, messbare Kriterien und eine disziplinierte Umsetzung, um aus einer großen Anzahl von Titeln jene zu filtern, die langfristig Potenzial für Outperformance aufweisen. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie die Levermann-Strategie funktioniert, welche Kriterien eine Rolle spielen, wie Sie sie praktisch umsetzen und welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind.
Was ist die Levermann-Strategie?
Die Levermann-Strategie, oft auch als Levermann-Score oder Levermann-Strategie bezeichnet, ist ein systematisches, regelbasiertes Verfahren zur Aktienauswahl. Entwickelt wurde sie von Professor Andreas Levermann, der damit eine klare, nachvollziehbare Methodik geschaffen hat, um aus fundamentalen Kennzahlen, Kursentwicklungen und Marktsignalen eine Gesamteinschätzung zu generieren. Im Kern geht es darum, eine Vielzahl von Indikatoren zu bewerten, jeder Indikator mit einer positiven oder negativen Gewichtung zu versehen und am Ende einen Score zu berechnen, der darüber entscheidet, welche Aktien man kaufen, welche man beobachten und welche man meiden sollte.
Warum die Levermann-Strategie heute noch relevant ist
Gerade in einer Zeit, in der Anlagerisikokontrolle und Transparenz immer wichtiger werden, bietet die Levermann-Strategie eine klare Struktur. Sie hilft Investoren, Entscheidungen datenbasiert zu treffen, Emotionen aus dem Trading-Prozess zu eliminieren und regelmäßige Überprüfungen zu standardisieren. Zudem lässt sich das Modell flexibel an verschiedene Anlageuniversen anpassen – von nationalen Indizes bis hin zu globalen Aktienmärkten. Die Stärke liegt in der Kombination aus fundamentalen Kennzahlen, technischer Momentum-Beurteilung und relativer Bewertung gegenüber dem Markt.
Grundprinzipien der Levermann-Strategie
Das Grundprinzip der Levermann-Strategie basiert auf einem Score-Modell. Jede Aktie erhält für jedes der definieren Kriterien eine positive, neutrale oder negative Bewertung. Die Summe dieser Bewertungen ergibt den Gesamt-Score. Aktien mit hohen Scores gelten als potenziell attraktiv, während niedrige Scores eher ausscheiden oder zurückgestellt werden. Typischerweise erfolgt eine regelmäßige Neubewertung, oft monatlich, um das Portfolio an veränderte Fundamentaldaten und Kursentwicklungen anzupassen.
Die Struktur des Score-Systems
- Transparente Kriterien: Jedes Kriterium ist eindeutig definiert, messbar und vergleichbar.
- Quantitative Gewichtung: Indikatoren erhalten klare Gewichtungen, die den Gesamtscore bestimmen.
- Regelbasierte Entscheidungen: Kauf-, Halten- und Verkaufsregeln reduzieren Unsicherheit.
- Portfoliokonstruktion: Nebeneinanderliegende Positionen werden auf Basis des Scores priorisiert.
Die 13 Kriterien der Levermann-Strategie: Überblick und Bedeutung
In der klassischen Levermann-Strategie werden eine Reihe von Kriterien herangezogen, die sich grob in drei Gruppen gliedern: Kurs- bzw. Momentum-Indikatoren, Fundamentaldaten und Bewertungskennzahlen sowie Analysten-Signale. Die konkrete Ausprägung der Kriterien kann je nach Umsetzung leicht variieren, jedoch bleibt das Prinzip derselben Score-Logik erhalten.
Kriterium 1: Kursstärke (Price Strength)
Die Kursstärke misst, wie stark sich der Aktienkurs in einem definierten Zeitraum relativ zum Markt oder zur Branche entwickelt hat. Eine positive Abweichung gegenüber dem Index deutet auf relative Stärke hin und wird positiv gewertet. Negative Abweichungen verursachen eine Abwertung des Scores.
Kriterium 2: Kurs-Trend (Momentum)
Der Trend zeigt die Richtung der kurzfristigen Preisentwicklung. Positive Trendwerte, die über gleitenden Durchschnitten oder innerhalb einer definierten Periode liegen, erhöhen den Score. Sinkende Trends mindern den Score entsprechend.
Kriterium 3: Gewinnrevisionen (Earnings Revisions)
Analystenanpassungen der Gewinnerwartungen liefern Hinweise auf die zukünftige Profitabilität. Positive Gewinnrevisionen verbessern den Score, negative Revisionen belasten ihn.
Kriterium 4: Gewinnwachstum (Earnings Growth)
Das historische und prognostizierte Gewinnwachstum pro Aktie wird bewertet. Starke Wachstumsaussichten erhöhen den Score, während stagnierende oder rückläufige Gewinne den Score senken können.
Kriterium 5: Umsatzwachstum (Sales Growth)
Auch das Umsatzwachstum ist ein zentraler Indikator für die operativen Perspektiven eines Unternehmens. Hohe Wachstumsraten unterstützen den Score, während Schrumpfungen entsprechend abgewertet werden.
Kriterium 6: Zahlungsfähigkeit und Kapitalstruktur (Financial Health)
Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad und Zinsdeckungsverhältnis geben Aufschluss über die finanzielle Stabilität. Eine robuste Kapitalstruktur führt zu einer positiven Bewertung im Score.
Kriterium 7: Eigenkapitalrendite (ROE)
Die Rendite des eingesetzten Eigenkapitals ist ein Maß für Effizienz und Profitabilität. Höhere ROE-Werte erhöhen den Score, während niedrige Werte ihn schmälern.
Kriterium 8: Free Cash Flow (FCF)
Der verfügbare Cash Flow nach Investitionen zeigt, wie viel Mittel dem Unternehmen für Dividenden, Aktienrückkäufe oder Reinvestitionen bleiben. Positivere FCF-Werte tragen zur Score-Steigerung bei.
Kriterium 9: Dividendenrendite (Dividend Yield)
Eine nachhaltige Dividendenpolitik kann Stabilität signalisieren und das Investorenvertrauen stärken. Eine angemessene Dividendenrendite kann den Score erhöhen, besonders in directionalen Märkten.
Kriterium 10: Bewertungskennzahlen relativ zum Markt (Valuation Relative)
Relativen Bewertungskennzahlen wie KGV oder KUV gegenüber dem Marktdurchschnitt oder der Branche helfen, Über- oder Unterbewertung zu identifizieren. Attraktive Bewertungen erhöhen den Score;
Kriterium 11: Bewertungskennzahlen relativ zur Wachstumsperspektive (Valuation vs. Growth)
Dieses Kriterium vergleicht das Verhältnis von Bewertung zu erwartetem Wachstum. Funktionsfähige Wachstumsraten kombiniert mit moderaten Bewertungen erhöhen den Score.
Kriterium 12: Relative Stärke zur Branche (Industry Relative Strength)
Die Aktie wird im Kontext der Branche bewertet. Aktien, die sich stärker als ihre Branchenkollegen entwickeln, erhalten eine positive Gewichtung.
Kriterium 13: Analystenstimmung und Konsens (Analyst Consensus)
Die allgemeine Analystenstimmung, Konsensschätzungen und Kursziele fließen in den Score ein. Eine positive Analystenstimmung erhöht den Score; skeptische Einschätzungen bewirken eine Minderung.
Hinweis: Die konkrete Ausprägung der 13 Kriterien kann je Implementierung variieren. Der grundlegende Gedanke bleibt jedoch, dass die Levermann-Strategie eine ganzheitliche Bewertung aus einzelnen Bausteinen bildet, die zusammen einen klaren Buy/Hold/Sell-Impuls liefern.
Wie funktioniert der Score? Von der Idee zur Praxis
Der Levermann-Score ist eine aggregierte Kennzahl, die aus der Summe der Einzlebewertungen der 13 Kriterien entsteht. In der Praxis wird oft eine Skala von -1 bis +1 pro Kriterium genutzt, wobei +1 für ein positives Signal, 0 für neutral und -1 für ein negatives Signal steht. Die Summe dieser Einzelsignale ergibt den Gesamtscore. Aktien mit hohen Scores erhalten Kaufempfehlungen; jene mit niedrigen Scores werden vermieden oder verkauft. Regelmäßige Neubewertung sorgt dafür, dass der Score aktuelle Entwicklungen widerspiegelt.
Ein typischer Ablauf könnte so aussehen:
– Definition des Anlageuniversums (z. B. DAX- oder MDAX-Aktien, europäische Large-Cap, globale Unternehmen)
– Erfassung der 13 Kriterien für jeden Titel in einem definierten Zeitraum (z. B. Monatsende)
– Zuweisung der Signale (-1, 0, +1) pro Kriterium
– Summe des Scores als Entscheidungsgrundlage
– Auswahl der Top-Scores für das Portfolio
– Rebalancing in regelmäßigen Abständen, z. B. monatlich oder quartalsweise
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Implementierung der Levermann-Strategie
- Universum festlegen: Wählen Sie Aktien, die für Ihre Anlagestrategie sinnvoll sind (z. B. europäische Large-Caps, globale Dividendenzahler, oder ein thematisches Universum).
- Datengrundlagen sichern: Stellen Sie sicher, dass Sie zuverlässige Datenquellen für Fundamentaldaten, Kursentwicklung, Analystenschätzungen und Branchenvergleiche haben.
- Kriterien definieren: Legen Sie fest, wie jedes der 13 Kriterien gemessen wird und wie die Signale berechnet werden.
- Scoring-Mechanismus implementieren: Bestimmen Sie, ob Sie eine einfache -1/0/+1-Skala verwenden oder gewichten Sie Kriterien unterschiedlich.
- Score berechnen: Werten Sie jeden Titel nach dem festgelegten System aus und bilden Sie den Gesamtscore.
- Top-Titel auswählen: Wählen Sie eine definierte Anzahl oder eine prozentuale Auswahl der höchsten Scores.
- Positionsgröße bestimmen: Legen Sie Risikomanagement-Regeln fest, beispielsweise Limitierung pro Titel, Diversifikation und maximale Drawdown-Grenzen.
- Regelmäßiges Rebalancing: Führen Sie monatliche oder vierteljährliche Überprüfungen durch und passen Sie das Portfolio an neue Scores an.
- Risikokontrollen integrieren: Definieren Sie klare Stopps, Verlustbegrenzungen und Exit-Regeln, um Verluste zu begrenzen.
- Dokumentation und Review: Halten Sie jeden Schritt fest, um die Nachvollziehbarkeit zu sichern und die Strategie weiter zu optimieren.
Praxisbeispiel: Eine Schritt-für-Schritt-Simulation der Levermann-Strategie
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten mit einem Universum von zehn Aktien. Für jede Aktie bewerten Sie die 13 Kriterien, wobei Sie jedem Kriterium ein Signale (-1, 0, +1) zuordnen. Nehmen wir an, Aktie A erzielt folgende Signale:
- Kriterium 1: +1
- Kriterium 2: +1
- Kriterium 3: 0
- Kriterium 4: +1
- Kriterium 5: +1
- Kriterium 6: +1
- Kriterium 7: 0
- Kriterium 8: +1
- Kriterium 9: +1
- Kriterium 10: 0
- Kriterium 11: +1
- Kriterium 12: +1
- Kriterium 13: +1
Summe = +12. Aktie A würde damit ganz oben im Score-Ranking stehen und könnte in den Top-5-Positionen landen. Aktie B dagegen zeigt gemischte Signale (Summe z. B. +3) und würde weniger attraktiv erscheinen. Im nächsten Schritt würden Sie die Top-Titel auswählen, Positionsgrößen bestimmen und das Portfolio gemäß der Levermann-Strategie zusammensetzen. Im Anschluss erfolgt das regelmäßige Rebalancing, um Veränderungen in den Scores zu berücksichtigen.
Vor- und Nachteile der Levermann-Strategie
Vorteile
- Transparenz: Die Kriterien und die Score-Logik sind klar definiert und nachvollziehbar.
- Disziplinierte Entscheidungsfindung: Der objektive Rahmen reduziert emotionale Fehlentscheidungen.
- Anpassungsfähig: Das Modell lässt sich auf verschiedene Aktienuniversen und Marktphasen übertragen.
- Systematisches Risiko-Management: Regelbasierte Neubewertung und Rebalancing unterstützen Diversifikation.
Nachteile
- Abhängigkeit von Datenqualität: Ungenaue oder verzögerte Daten beeinflussen den Score.
- Überanpassungspotenzial: Zu feine Gewichtung einzelner Kriterien kann zu Fehlallokationen führen.
- Backtest-Bias: Historische Performance spiegelt nicht zwingend zukünftige Entwicklungen wider.
- Marktveränderungen: In stark trendenden Märkten können Momentum-Indikatoren dominieren, während fundamentale Signale verzögert reagieren.
Praktische Umsetzungstipps für die Levermann-Strategie
Damit die Levermann-Strategie robust implementiert wird, sollten Sie einige bewährte Praktiken beachten:
- Konsistenz vor Innovation: Halten Sie sich an definierte Kriterien und vermeiden Sie spontane Abweichungen.
- Universe-Filter: Begrenzen Sie das Universum sinnvoll, um Rentabilität und Liquidität sicherzustellen.
- Regelmäßiges Rebalancing: Planen Sie eine klare Frequenz (z. B. monatlich) und halten Sie daran.
- Risikomanagement: Legen Sie Positionsgrößen fest, die auch bei Ausreißern im Markt tragbar bleiben.
- Transparente Dokumentation: Notieren Sie Abweichungen, Anpassungen und Ergebnisse jeder Periode.
- Kontinuierliche Validierung: Prüfen Sie regelmäßig die Korrelationen der Kriterien und passen Sie bei Bedarf Gewichtungen an.
Vergleich mit anderen Anlagestrategien
Die Levermann-Strategie gehört zur Familie der systematischen, quantitativen Ansätze. Im Vergleich zu rein fundamentalen Ansätzen bietet sie eine strukturierte, regelbasierte Entscheidungsgrundlage. Im Vergleich zu rein momentum-basierten Strategien berücksichtigt sie auch Fundamentaldaten und Bewertungskennzahlen, wodurch sie potenziell eine stabilere Risikoprofilierung ermöglichen kann. Gegenüber rein passiven Indizes bietet die Levermann-Strategie das Potenzial für Outperformance in Märkten mit moderater Volatilität, erfordert jedoch regelmäßige Pflege der Kriterien und Datensätze.
Häufige Fehlerquellen und wie man sie vermeidet
Fehlerquelle 1: Zu starke Gewichtung einzelner Kriterien
Zu viel Gewicht auf einem Indikator kann das gesamte Risikoprofil verzerren. Lösung: Gleichmäßige Skalierung der Kriterien oder eine sinnvolle Gewichtung, die regelmäßig überprüft wird.
Fehlerquelle 2: Vernachlässigung von Liquidität
Unprofitable, aber illiquide Titel erhöhen Transaktionskosten und Slippage. Lösung: Universe-Filter mit ausreichender Liquidität und Handelsvolumen festlegen.
Fehlerquelle 3: Vernachlässigung der Portfoliodiversifikation
Zu starke Konzentration in wenigen Sektoren kann das Risiko erhöhen. Lösung: Diversifikation über Branchen, Regionen und Stil-Faktoren sicherstellen.
Fehlerquelle 4: Datenqualität und Verzögerungen
Ungenaue Fundamentaldaten oder verspätete Kursinformationen schmälern die Effektivität. Lösung: Verlässliche Datenquellen nutzen und zeitnahe Updates sicherstellen.
Tools, Ressourcen und Umsetzungshilfen
Für die Umsetzung der Levermann-Strategie gibt es verschiedene Wege — von manueller Berechnung bis hin zu automatisierten Systemen. Geeignete Tools helfen bei der Datenerfassung, Score-Berechnung und Portfoliokonstruktion:
- Spreadsheet-Lösungen (z. B. Excel/Google Sheets) mit definierten Formeln zur Score-Berechnung
- Finanz-Software und Robo-Advisor-Module, die Grundfunktionen für Score-basierte Strategien bieten
- Programmierbare APIs, um Kurs-, Fundamentaldaten und Analysten-Signale automatisiert abzurufen
- Backtesting-Plattformen, um die Levermann-Strategie historisch zu prüfen
Wichtige praktischer Hinweis: Beginnen Sie mit einem kleinen, transparenten Universum, testen Sie Ihre Kriterien und Gewichtungen in einer geschützten Umgebung, bevor Sie echtes Kapital einsetzen. Skalieren Sie danach schrittweise und bewahren Sie eine klare Dokumentation aller Anpassungen.
Häufig gestellte Fragen zur Levermann-Strategie
Was bedeutet Levermann-Strategie genau?
Es handelt sich um eine systematische, regelbasierte Methode zur Aktienauswahl, bei der ein Score aus mehreren Kriterien gebildet wird, um Kauf- oder Ausschlussentscheidungen zu treffen.
Welche Aktien eignen sich für die Levermann-Strategie?
In der Praxis eignen sich Aktien mit ausreichender Liquidität, stabiler Fundamentaldaten und positiven Kurs-/Momentum-Signalen. Oft beginnt man mit etablierten Indizes oder globalen Large-Cap-Titeln.
Wie oft sollte man die Levermann-Strategie anwenden?
Eine gängige Praxis ist das monatliche Rebalancing, gegebenenfalls ergänzt durch eine quartalsweise Überprüfung der Fundamentaldaten. Die Frequenz hängt von der Datenverfügbarkeit und der Risikobereitschaft ab.
Welche Risiken gibt es?
Risiken umfassen unter anderem Datenqualität, Anpassungsbedarf bei Marktveränderungen, Überoptimierung, sowie Verluste durch plötzliche Marktveränderungen. Eine solide Risikokontrolle und regelmäßige Strategieüberprüfung helfen, diese Risiken zu managen.
Fazit: Die Levermann-Strategie als Baustein eines systematischen Investitionsansatzes
Die Levermann-Strategie bietet einen klaren, nachvollziehbaren Weg, Aktien systematisch auszuwählen. Durch die Kombination aus Kurs- und Momentum-Indikatoren, Fundamentaldaten, Bewertungskennzahlen und Analysten-Signalen entsteht ein transparenter Score, der Kauf- und Verkaufsentscheidungen unterstützt. Wie jede Strategie hat auch die Levermann-Strategie Stärken und Schwächen. Erfolgreiche Anwender kombinieren sie oft mit einer breiten Diversifikation, einem disziplinierten Risikomanagement und regelmäßigen Validierungen der Kriterien. Wer die Levermann-Strategie beherrscht, gewinnt ein robustes Instrumentarium für die strukturierte Arbeit mit Aktien und kann so die Chancen auf langfristige, risikobewusste Renditen erhöhen.
Zusammengefasst bietet die Levermann-Strategie eine praxisnahe, nachvollziehbare Methode, um aus einer Vielzahl von Titeln die Kandidaten mit dem größten Potenzial zu identifizieren. Ob als eigenständiger Ansatz oder als ergänzendes Bausteinwerkzeug im Portfolio-Management – die Levermann-Strategie bleibt eine starke Referenz für systematisches Investing in der modernen Finanzwelt.